Über uns

Seit über 137 Jahren betreuen die Christlichen Wohnstätten Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung. Wir bieten Wohnheimplätze mit den verschiedensten Unterstützungsangeboten an.

In unseren Einrichtungen betreuen, begleiten und fördern wir erwachsene Menschen mit geistiger und mehrfacher Behinderung im Rahmen der gesetzlich verankerten Eingliederungshilfe. Wir garantieren größtmögliche Selbstbestimmung und individuelle Entwicklungsmöglichkeiten mit soviel Hilfe wie nötig und soviel Selbständigkeit wie möglich. Wir bieten unsere Unterstützungsleistung in Erfüllung des diakonischen Auftrages allen Hilfesuchenden unabhängig von ihrer Konfession, ihres Glaubens oder Bekenntnisses an.

Ziel und Inhalt unserer Arbeit

  • Selbstbestimmte Teilhabe von Menschen mit Behinderung am Leben in der Gesellschaft
  • Angebot an größtmöglicher selbstbestimmter Lebensführung mit der notwendigen Assistenz
  • weitestgehend eigenständige Lebensgestaltung
  • Hilfe zur Selbsthilfe
  • Assistenz entsprechend dem notwendigen Hilfebedarf

Selbstverständlich legen wir großen Wert auf Lebensfreude, Selbstvertrauen und vielfältige soziale Angebote innerhalb und außerhalb unserer Wohneinrichtungen und der Tagesstrukturierung.

Voraussetzungen für die Aufnahme

  • Anspruch auf Eingliederungshilfe nach der geltenden Gesetzgebung mit der entsprechenden Kostenzusage
  • Vorlage von Diagnose und Sozialbericht
  • Bereitschaft zum Leben in der Gemeinschaft

Trainingswohnen

Als zentraler Baustein der inhaltlichen und fachlichen Weiterentwicklung der Wohnangebote innerhalb der Behindertenhilfe wird in unseren Einrichtungen kontinuierlich das Trainingswohnen als Zwischenstufe zwischen Wohnheim und Betreutem Wohnen auf- und ausgebaut. Ambulante und gemeindenahe Wohnformen sollen längerfristig in immer stärkerem Maß die vollstationären Unterbringungen ersetzen. Erste Zielstellung des Trainingswohnens ist somit die umfassende Vorbereitung auf den Wechsel in das Betreute Wohnen.

Selbständigeres Leben soll schrittweise erlernt und praktisch umgesetzt werden und damit Sicherheit im Alltagsvollzug und Entscheidungsfreiheit bezüglich individueller zukünftiger Wohn- und Lebensperspektiven auf der Grundlage von Praxiserfahrungen für den Einzelnen garantieren. Trainingswohnen heißt, dass schrittweise der Grad der Selbstständigkeit und der Selbstversorgungsgrad der betreffenden Personen erhöht und vervollkommnet wird. Hierfür werden individuelle Förder- beziehungsweise Betreuungspläne erstellt und bei sich ändernden Bedingungen modifiziert. Das nach Möglichkeit zu erreichende Ziel soll der mittel- bis langfristig erfolgreiche Wechsel ins Betreute Wohnen sein.

Des Weiteren gibt es aber auch die Option der Rückkehr in das Wohnheim. Insbesondere dann, wenn sich das Trainingswohnen bei Ausschöpfung aller Unterstützungsmöglichkeiten als dauerhafte Überforderung im lebenspraktischen oder emotionalen Bereich für die jeweilige Person erweisen sollte. Bei persönlichen Krisen oder bei Erkrankung kann jederzeit vorübergehend wieder auf die Versorgungsstrukturen des angeschlossenen Wohnheimes zurückgegriffen werden, ohne die prinzipielle Eigenständigkeit in Frage zu stellen. So können alle Chancen einer auf größtmögliche Selbstständigkeit orientierten Wohnform genutzt und die dabei bestehenden Risiken minimiert werden.

 
 
 
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